Lamborghini Miura P400 S “A Bobileff restoration”

Neu eingetroffen
KarosserieCoupé
GetriebeHandschalter
Kilometerstand37573 km
Jahr1969
MwSt. / MargeMarge
  • "A Bobileff restoration" - A well known authority among experts and connoisseurs
  • Flamboyant appearance in Verde Miura with an electric blue interior
  • An early “matching numbers” Miura P400 S"
  • Properly documented: from the '69 brochure to social media material
  • "Back when sports cars were built with passion first and only then did people check whether the design actually worked"
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Manche Autos brauchen keine Vorstellung. FerrariPorsche. Mercedes-Benz. Und dann ist da noch der Miura. Fragen Sie jeden Enthusiasten, welcher… Das hat alles verändert, und höchstwahrscheinlich wird dies der erste Name sein, der genannt wird. Ziemlich bemerkenswert für ein Auto, das weniger als acht Jahre lang produziert wurde.

Mitte der 1960er-Jahre war Lamborghini noch ein relativ junger Hersteller. Ferruccio Lamborghini hatte bereits eine Reihe großartiger Gran Turismos gebaut, doch ein entscheidendes Element fehlte noch: eine echte Sensation. Das änderte sich, als ein kleines Ingenieurteam eine für die damalige Zeit höchst ungewöhnliche Idee entwickelte: den Zwölfzylindermotor quer hinter den Sitzen statt vor dem Fahrer einzubauen. Aus diesem kühnen Konzept entstand der Miura.

Schon bei der Enthüllung des Miura war klar: Das war kein gewöhnlicher Sportwagen. Seine von Marcello Gandini bei Bertone entworfene Karosserie war flach, breit und atemberaubend fließend. Selbst im Stand wirkte der Miura in Bewegung. Und dann waren da noch diese unvergesslichen Scheinwerfer mit ihren ikonischen „Wimpern“. Hat man sie einmal gesehen, vergisst man sie nie wieder.

Auch technisch war der Miura außergewöhnlich. Sein quer eingebauter V12-Motor, direkt hinter dem Cockpit positioniert, verlieh dem Wagen eine unvergleichliche Persönlichkeit. Nicht nur optisch, sondern auch haptisch. Der Klang von zwölf Zylindern, nur wenige Zentimeter hinter den Schultern, lässt sich kaum in Worte fassen.

1968 präsentierte Lamborghini den Miura P400 S. Auf den ersten Blick wirkten die Änderungen subtil – und vielleicht war genau das die Absicht. Lamborghini verfeinerte das ursprüngliche Konzept mit geschmackvollen Interieur-Upgrades, verbessertem Komfort und einem etwas leistungsstärkeren Motor. Er blieb unverkennbar ein Miura, aber einer, der in jeder Hinsicht gereift war. Insgesamt wurden nur 338 Exemplare des P400 S produziert.

Dieses Exemplar wurde Anfang 1969 als eines der ersten gebauten P400 S-Modelle fertiggestellt. Erster Besitzer war der italienische Filmkritiker und Regisseur Renzo Renzi. Später gelangte der Wagen in die USA, wo er viele Jahre Teil einer renommierten Sammlung war. Zu Beginn dieses Jahrhunderts wurde beschlossen, den Miura von der Bobileff Motorcar Company, einem weltweit unter Lamborghini-Enthusiasten bekannten Namen, einer Komplettrestaurierung zu unterziehen. Nach der Restaurierung nahm der Miura an zahlreichen prestigeträchtigen Veranstaltungen teil und gewann dabei mehrere Auszeichnungen. Daher präsentiert sich dieser Lamborghini in einem außergewöhnlich guten optischen und technischen Zustand. Die Wartung wurde seitdem nach höchsten Standards fortgeführt. Die Weber-Vergaser wurden fachmännisch überholt, zahlreiche mechanische Komponenten erneuert, und erst Anfang 2026 wurde der Wagen von einem Lamborghini-Spezialisten gewartet.
Das vielleicht wichtigste Detail überhaupt? Dieser Miura besitzt noch immer seinen originalen V12-Motor mit übereinstimmender Motornummer, was durch die beiliegenden Unterlagen und Dokumente vollständig belegt ist. Die originalen Bedienungsanleitungen und diverse Miura-Zulassungsdokumente sind ebenfalls Teil der umfassenden Historie.
Letztendlich ist das vielleicht das, was den Miura wirklich ausmacht. Natürlich ist sein Design atemberaubend, und er zieht überall, wo er auftaucht, die Blicke auf sich. Doch was diesen Lamborghini wirklich außergewöhnlich macht, ist die Tatsache, dass er auch mehr als ein halbes Jahrhundert später noch genau das tut, was er schon damals tat: Er lässt die Menschen wie angewurzelt stehen bleiben. Und ehrlich gesagt, können das nur sehr wenige Autos von sich behaupten.
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